Arzneistoffe richtig austauschen

Arzneistoffe richtig austauschen

Empfehlungen für die Praxis

24,90 EUR

 inkl. gesetzl. MwSt.
 
Autoren: Griese-Mammen, Nina , Müller, Uta , Said, André , Schulz, Martin (Hrsg.)

2021, 136 S., kartoniert mit Wire-O-Bindung, Format 21 x 29,7 cm, Gewicht 456 g

ISBN: 978-3-7741-1576-7
Art. Nr.: 00010490

Lieferzeit: 1-3 Werktage

Erhältlich auch als E-Book
Auf den Merkzettel
Im Fall der Nichtverfügbarkeit eines verordneten Arzneimittels erfolgt zunächst die Prüfung auf wirkstoffgleiche Alternativen. Sind keine wirkstoffgleichen Präparate verfügbar oder lieferbar, sind Apotheken gefordert, nach Rücksprache mit dem verordnenden Arzt, den Patienten auf ein pharmakologisch-therapeutisch vergleichbares Arzneimittel umzustellen (Aut-simile-Substitution).

Vor einer Umstellung eines Patienten auf einen alternativen Wirkstoff ist es notwendig, zunächst die Dosisäquivalenz zum bisherigen Arzneimittel abzuschätzen. Als Hilfestellung veröffentlicht die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) entsprechende Vergleichstabellen zu Äquivalenz- bzw. Tagesdosen zu versorgungsrelevanten Wirkstoffklassen bzw. Indikationsgebieten. Die ergänzenden Steckbriefe enthalten weiterführende Informationen zu den jeweiligen Wirkstoffklassen sowie Fallbeispiele.

Neben der begrenzten Eignung von Darreichungsformen und Wirkstärken, erfordert die Arzneimittelversorgung von Kindern differenzierte Dosierungsschemata nach Alter bzw. Gewicht. Die Angaben für Kinder wurden daher ergänzend aufgeführt – z. B. für H1-Antihistaminika – oder in separaten Tabellen übersichtlich aufbereitet. Dieses Buch dient dem pharmazeutischen Personal als Entscheidungshilfe, um unter Berücksichtigung patientenindividueller Begleitumstände pharmakologisch-therapeutisch vertretbare Alternativen zu finden und diese dem verordnenden Arzt vorzuschlagen. Außerdem können die Tabellen von Ärzten zur Therapieumstellung genutzt werden.


Die Herausgeber sind Nina Griese-Mammen, Uta Müller, André Said und Martin Schulz. Die drei Erstgenannten sind Mitarbeiter des Geschäftsbereichs Arzneimittel der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e. V., den Martin Schulz als Geschäftsführer leitet. Prof. Dr. Martin Schulz ist zusätzlich Vorsitzender der AMK.

Dr. Nina Griese-Mammen leitet die Abteilung Wissenschaftliche Evaluation, Dr. Uta Müller die Abteilung Wissenschaftliche Entwicklung und Dr. André Said die Geschäftsstelle der AMK im Geschäftsbereich Arzneimittel.

 

Rezensionen - Pharmazeutische Zeitung (43/2021)

 

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Im Fall der Nichtverfügbarkeit eines verordneten Arzneimittels erfolgt zunächst die Prüfung auf wirkstoffgleiche Alternativen. Sind keine wirkstoffgleichen Präparate verfügbar oder lieferbar, sind Apotheken gefordert, nach Rücksprache mit dem verordnenden Arzt, den Patienten auf ein pharmakologisch-therapeutisch vergleichbares Arzneimittel umzustellen (Aut-simile-Substitution).

Vor einer Umstellung eines Patienten auf einen alternativen Wirkstoff ist es notwendig, zunächst die Dosisäquivalenz zum bisherigen Arzneimittel abzuschätzen. Als Hilfestellung veröffentlicht die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) entsprechende Vergleichstabellen zu Äquivalenz- bzw. Tagesdosen zu versorgungsrelevanten Wirkstoffklassen bzw. Indikationsgebieten. Die ergänzenden Steckbriefe enthalten weiterführende Informationen zu den jeweiligen Wirkstoffklassen sowie Fallbeispiele.

Neben der begrenzten Eignung von Darreichungsformen und Wirkstärken, erfordert die Arzneimittelversorgung von Kindern differenzierte Dosierungsschemata nach Alter bzw. Gewicht. Die Angaben für Kinder wurden daher ergänzend aufgeführt – z. B. für H1-Antihistaminika – oder in separaten Tabellen übersichtlich aufbereitet. Dieses Buch dient dem pharmazeutischen Personal als Entscheidungshilfe, um unter Berücksichtigung patientenindividueller Begleitumstände pharmakologisch-therapeutisch vertretbare Alternativen zu finden und diese dem verordnenden Arzt vorzuschlagen. Außerdem können die Tabellen von Ärzten zur Therapieumstellung genutzt werden.


Die Herausgeber sind Nina Griese-Mammen, Uta Müller, André Said und Martin Schulz. Die drei Erstgenannten sind Mitarbeiter des Geschäftsbereichs Arzneimittel der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e. V., den Martin Schulz als Geschäftsführer leitet. Prof. Dr. Martin Schulz ist zusätzlich Vorsitzender der AMK.

Dr. Nina Griese-Mammen leitet die Abteilung Wissenschaftliche Evaluation, Dr. Uta Müller die Abteilung Wissenschaftliche Entwicklung und Dr. André Said die Geschäftsstelle der AMK im Geschäftsbereich Arzneimittel.

 

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