Brauer und Apotheker - eine seltsame Personalunion

Brauer und Apotheker - eine seltsame Personalunion

Ein Beitrag zur pharmazeutischen Geschichte des Bieres

37,50 EUR

 inkl. gesetzl. MwSt.
 
Autor: Ruppen, Sara

2020, 613 S., 44 farb. Abb.

ISBN: 978-3-8047-4178-2

Lieferzeit: 1-3 Werktage

Auf den Merkzettel

"In Apothecken werden bisweilen die braune[n] Biere als ein Menstruum, statt Wassers, gebraucht, um Infusa & Decocta damit zu machen."

Diese Aussage des Berliner Hofapothekers Caspar Neumann (1683-1737) lässt aufhorchen, erwähnt er hier doch Bier als ein Mittel zur Herstellung von Arzneimitteln. Aus heutiger Sicht erscheint dies fragwürdig, da wir um die schädigende Wirkung des Alkohols wissen.

Aber wie war dies früher? Und welche Rolle spielte das Bier im Leben der Apotheker, der Arzneimittelhersteller? Diese Frage führte zum spannenden Ansatz, wie die Braugeschichte aus Sicht einer spezifischen Berufsgruppe - in diesem Fall der Apotheker - untersucht werden kann. Dazu wurden zahlreiche Primär- und Sekundärquellen, wie pharmazeutische Fachzeitschriften, Tageszeitungen, Lehr-, Hand- und Arzneibücher, Pharmakopöen, Matrikeln und Laborberichte, ausgewertet.

Die vorliegende Studie zeigt, dass das Bier den Apothekern auf verschiedenste Weise in ihrem Alltag begegnete: Bier diente zur Herstellung oder zur Einnahme von Arzneimitteln; es war oft Aufgabe der Apotheker, die Zusammensetzung des Bieres und das Vorhandensein unerlaubter Zusätze zu bestimmen; einige Apotheker wechselten ihren Beruf und gründeten Brauereien oder sogar Braulehrschulen. Die Bearbeitung der Frage, welche Bedeutung das Bier für die Apotheker hatte, lieferte einige neue Erkenntnisse, die Wissenslücken zur Brau- und Pharmaziegeschichte schließen und Impulse für weitere Untersuchungen geben.



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"In Apothecken werden bisweilen die braune[n] Biere als ein Menstruum, statt Wassers, gebraucht, um Infusa & Decocta damit zu machen."

Diese Aussage des Berliner Hofapothekers Caspar Neumann (1683-1737) lässt aufhorchen, erwähnt er hier doch Bier als ein Mittel zur Herstellung von Arzneimitteln. Aus heutiger Sicht erscheint dies fragwürdig, da wir um die schädigende Wirkung des Alkohols wissen.

Aber wie war dies früher? Und welche Rolle spielte das Bier im Leben der Apotheker, der Arzneimittelhersteller? Diese Frage führte zum spannenden Ansatz, wie die Braugeschichte aus Sicht einer spezifischen Berufsgruppe - in diesem Fall der Apotheker - untersucht werden kann. Dazu wurden zahlreiche Primär- und Sekundärquellen, wie pharmazeutische Fachzeitschriften, Tageszeitungen, Lehr-, Hand- und Arzneibücher, Pharmakopöen, Matrikeln und Laborberichte, ausgewertet.

Die vorliegende Studie zeigt, dass das Bier den Apothekern auf verschiedenste Weise in ihrem Alltag begegnete: Bier diente zur Herstellung oder zur Einnahme von Arzneimitteln; es war oft Aufgabe der Apotheker, die Zusammensetzung des Bieres und das Vorhandensein unerlaubter Zusätze zu bestimmen; einige Apotheker wechselten ihren Beruf und gründeten Brauereien oder sogar Braulehrschulen. Die Bearbeitung der Frage, welche Bedeutung das Bier für die Apotheker hatte, lieferte einige neue Erkenntnisse, die Wissenslücken zur Brau- und Pharmaziegeschichte schließen und Impulse für weitere Untersuchungen geben.



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